Quelle: www.dragon.de

Risse in der Gelcoat- Transportschäden

Vorweg muss gesagt werden, dass Drachenboote Sportgeräte sind und für den Einsatz auf dem Wasser konzipiert wurden. Das heißt die Boote werden gewichtsoptimiert gebaut und sie müssen  die beim Einsatz im Wasser auftretenden statischen Kräfte sicher aufnehmen können.

Andererseits müssen die Boote natürlich auch transportiert werden.  Zu diesem Thema muss aber gesagt werden, dass beim Transport auf der Straße unter bestimmten Bedingungen Kräfte auftreten können, für die ein Drachenboot nicht ausgelegt wurde.  Im Besonderen können solche Kräfte beim Befahren von Kopfsteinpflaster oder schlechten Straßen mit Schlaglöchern  entstehen.

Um das Risiko von Beschädigungen zu minimieren ist folgendes zu beachten:

1. Lagerung der Boote auf  mindestens 4 gepolsterten Auflagepunkten ( BuK Trailer)

2. In jedes Register wird nur ein Boot gelegt. Das ineinandersetzen von mehreren Booten übereinander ist hochriskant  und kann zu Beschädigungen führen

3. Jedes Boot wird mit mindestens 3 Spanngurten befestigt.  Davon dient ein Spanngurt als Bremsgurt. 

4. Die Spanngurte dürfen nur mit Gefühl gespannt werden.  Wer Spanngurte bis zum letzten Knack in der Ratsche spannt, beschädigt das Boot.  Die Auflager sollten so softig sein, dass der Kiel der Boote sich in die Polsterung drückt. Damit liegen die Boote bereits bei kleiner Spannung sicher auf dem Trailer.

Wir beobachten immer wieder  folgende Schäden durch unsachgemäße Transportsicherung oder Überlast auf Grund von schlechten Straßenverhältnissen.  Für diese Schäden besteht prinzipiell ein Gewährleistungsausschluss.

1. Spannungsriße in der Gelcoat ,entlang der Entwässerungsrinne

2. Spannungsriße in der Gelcoat im Übergangsbereich Kiel- Fußraste oder Fußraste - Sitzbankstütze

Zur Beruhigung : Die sichtbaren Spannungsriße  betreffen lediglich die Gelcoat, das ist die obere sichtbare Kunstharzbeschichtung des Laminats.  Das Laminat ist elastisch und kann bei allen gängigen Belastungen nicht beschädigt werden. Die Gelcoat dagegen ist hart und spröde. Wird das Boot zu hart beansprucht, bricht diese Beschichtung, das Laminat bleibt aber vollständig intakt. Somit kann kein Wasser in das Boot eindringen. Auch die Statik des Bootes ist in keiner Weise beeinträchtigt.  Es besteht kein akuter Handlungsbedarf.

Desweiteren sollte zum allgemeinen Verständniss erwähnt werden, dass Riße die im Laufe der Saison entstehen , nicht sofort sichtbar sind.   Erst wenn das Boot einen Winter lang einstaubte und dann im Frühjahr gesäubert wird sieht man diese Risse. Der Staub setzt sich in den Rissen ab  und kann nicht weggewischt werden.  Plötzlich ist der Riss da. Man kann also zeitnah oftmals nicht mehr die Ursache für die Entstehung des Risses erkennen.

Thema Sicherheit ( Schwimmhilfen)

In erster Linie wende ich mich in diesem Artikel an die Verantwortlichen im Verein. Den dieser Personenkreis ist es, der für die Einführung und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen verantwortlich ist.

Wenn wir nach Nordamerika schauen, werden wir feststellen, dass alle Paddler in einem Drachenboot mit Schwimmhilfen ausgestattet sind.  Das hat natürlich seinen Grund darin, dass auf diesem Kontinent  die Verantwortung für Leib und Leben Schutzbefohlener mehr Beachtung findet als in Europa. Sicherlich erzwungener Maßen, da dort die Rechtsprechung konsequent hart und unnachgiebig ist.   Mit anderen Worten: " Es kann teuer werden"

Das sollte aber eigentlich nicht der Grund sein sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

Wir wollen alle unbeschwerten Spaß bei der Ausübung dises so schönen Sportes haben. Allerdings müssen wir auch darauf vorbereitet sein, dass einmal etwas schief gehen kann.

Eine Kenterung hat wohl jeder Drachenbootsportler schon einmal erlebt und er sollte daher auch wissen in was für einer unübersichtlichen Situation sich die Crew in diesem Moment befindet. Es ist immer eine Ausnahmesituation, in der zuerst einmal jeder nur an sich denken kann .

Aus diesem Grund muss jeder Paddler mit einer geeigneten Schwimmhilfe ausgestattet sein. Diese Schwimmhilfe muss auf die Körpergröße und auch auf das Körpergewicht optimal abgestimmt sein. Bislang gab es diese Schwimmhilfen in den unterschiedlichsten Gewichtsbereichen, wie 15-30 kg, 30-50kg, 50-70 kg , 70-90 kg und 90 kg +.

                                                       

Kann ich ein Drachenboot während der Saison ständig im Wasser lassen?

Dies Frage müssen wir ganz eindringlich mit Nein beantworten.

Drachenboote sind Wettkampfboote, die keinen zusätzlichen Unterwasseranstrich haben.

Bei Sportbooten wird dieser Anstrich mehrschichtig sehr aufwendig aufgetragen und hilft zuverlässig gegen eine langsam zunehmende Feuchtigkeitsaufnahme des Materials und dem ebenfalls zunehmenden Bewuchs des Unterwasserschiffes.

Gegen eine Lagerung des Drachenbootes im Wasser, über einen ganzen Wettkampftag ist nichts einzuwenden.  Die durch die Wasserlagerung aufgenommene Feuchtigkeit wird während der Trockenlagerung wieder abgegeben.

Ein zusätzlicher Schutz ist auch die von uns empfohlene einfache Beschichtung mit einer Acrylversiegelung.  Siehe Artikel "Hochglanzversiegelung"

Wer sein Drachenboot jedoch trotzdem ständig im Wasser lagern will, muss ein entsprechendes Unterwasseranstrichsystem auftragen.  Das Boot ist dann im Funbereich sicherlich uneingeschränkt nutzbar. Auf leistungsorientierte Wettkämpfe gehört es dann aber nicht !

 

 

Wir haben ständig Wasser in den Tanks und wissen nicht wie das Wasser eindringen kann.

Drachenboote werden in einer zweischaligen Bauweise hergestellt. Das heißt wir haben im Bug, im Heck, über den gesamten vertikalen Bordwandbereich und auch in den Kegeln unter den Sitzbänken  Lufttanks.

Diese Tanks sind einerseits konstruktiv notwendig um dem Boot die erforderliche Verwindungssteifigkeit zu geben aber andererseits sind die Tanks auch für die Schwimmfähigkeit des Bootes, im Falle einer Kenterung erforderlich. Die in diesen Tanks immer vorhandene Luftfeuchtigkeit kondensiert an den Flächen und  sammelt sich in den Hohlräumen. Wenn die Tanks nicht regelmäßig entwässert werden, fallen beachtliche Mengen Wasser an.

Es kann aber auch sein, dass die Dichtungen der Inspektionsdeckel und Ablasschrauben defekt sind oder nicht mehr vorhanden sind.  Bei der Modellreihe 2005- 2008 ist eine Undichtigkeit auch an den schwarzen Griffschalen möglich. Hir muss geprüft werden, ob die Silikondichtung noch intakt ist. Eventuel muss nachgedichtet werden.

Eine mögliche undichte Stelle ist auch im Bereich der Kopf und Schwanzaufnahme möglich.

Hier sollte überprüft werden, ob es zu Rissbildungen im Laminat gekommen ist, bzw. ob die Bohrung für den Befestigungsstift der Adapter geschlossen ist.

Eine häufige Annahme, dass das Wasser unter den Decksleisten eindringen kann, ist falsch. Rumpfinnen- und Aussenschale sind in diesem Bereich über eine abgewinkelte flächige starre Verklebung berbunden worden. Zusätzlich werden die Decksleisten mit einem dauerelastischen Kleber auf die entsprechende Verbindungstelle geklebt. Ein Eindringen von Wasser ist hier ausgeschlossen.

Zu Überprüfen ist besonders auch das Unterwasserschiff. Beschädigungen in diesem Bereich, können Leckagen sein. Zu Überprüfen ist das ganz einfach. Wenn das Boot auf dem Trockenen steht und diese Stellen näßen oder tropfen, kann man davon ausgehen ein Loch im Rumpf zu haben.

Feine Harrrisse in der Innenschale , besonders im Bereich der Kegel/ Fußstützen sind kein Grund zur Beunruhigung.  Diese Riße können im Laufe Einsatzzeit auftreten, da das Drachenboot im Ganzen flexibel ist. Die glasfaserverstärkte Struktur ist äußerst flexibel und nimmt auch im härtesten Einsatz Spannungsspitzen sicher auf. Die äußere Feinschicht, das ist die pigmentierte farbgebende und schützende Oberfläche des Laminats dagegen ist eine Reinharzschicht und daher sehr hart und steif. Bei auftretenden Spannungsspitzen kann es hier zu ganz feinen, eigentlich nicht sichtbaren Harrissen in dieser äußeren 0,4- 0,6 mm dicken Schicht kommen. Erst nach einiger Zeit, wenn etwas Schmutz in den Riss eingedrungen ist, wird er sichtbar. Das einzige was man hier machen kann, ist das Auftragen von Wachs um den Feuchtigkeitseinfluss so gering wie möglich zu halten.

Eine Undichtigkeit entsteht an diesen Punkten definitiv nicht.

Eine Reparatur ist vergebene Mühe, da die Rissse an solchen Stellen immer wieder auftauchen.

 

Wie kann ich für mich die optimale Paddellänge festlegen.
Welche Paddellängen sind zulässig.

Die optimale Paddellänge ist eine ganz individuelle Einstellung.  Man kann hier keine Formel oder Regel zur Anwendung bringen die ein verlässliches Verhältniss zwischen Körpergröße und Paddelänge herstellt.

Die von den Dachverbänden reglementierte Paddellänge ist zwischen 1,05 m und 1,30 m definiert.

In Abhängigkeit von Körpergröße, Armlänge und natürlich Paddeltechnik ergibt sich eine individuelle gefüllte optimale Längeneinstellung.  Diese findet man nur durch Ausprobieren.

Sollten Paddelsätze für die Allgemeinheit im Funbereich bereitgestellt werden, empfehlen wir eine Länge von 1,25 m. Mit dieser Paddellänge kommen alle Laien recht gut klar.

Eine Mischung der bereitzustellenden Paddel wäre natürlich in unserem Sinn.

Die Fußstützen in unserem Drachenboot sind teilweise komplett durchgeschliffen. Kann man da etwas gegen machen?

Wir können da nur sagen: " währed den Anfängen".

Drachenboote sind Sportgeräte, die mit geigneten Schuhwerk betreten werden müssen.

Gerade im Funbereich ist es häufig zu beobachten, dass Drachenboote mit Turnschuhen betreten werden, die vor dem noch auf einem feinen Kiesweg zum Einsatz kamen. Wen wundert es dann, wenn die  profilierten Schuhsohlen dann den Kies in die Boote schleppen.  Man kann dem Bootsmaterial nichts schlimmeres antun. 

Was ist also zu beachten..........

Punkt 1 :     Landungsbereiche müssen sauber und vor allem Kiesfrei sein. ( In problematischen Zonen helfen hier Holzroste, Gummimatten oder alte Teppiche.

Punkt 2 :     Sollten normale Sportschuhe getragen werden, muss das Schuhsohlenprofil darauf kontrolliert werden ob Steine im Profil stecken.

Punkt 3 :     aktive Drachenbootteams sollten das Tragen von Neoprenschuhen im Boot zur Pflicht machen. Das schützt nicht nur das Boot sondern gibt gleichzeitig optimale Rutschsicherheit.

Wenn man diese Punkte beachtet, spart man auch Zeit beim Saubermachen des Bootes. Es reicht dann ein Schwamm zum Entfernen von Wasser.

Gegen bereits durchgeschliffene Fußstützen hilft nur eine entsprechende Reparatur in der eine GFK Verschleißkappe auf die Fußstützen geklebt wird. 

Ruderbalken- und Langrudereinbund

Es ist überliefert, das die Langruder an historischen Drachenbooten mit Hilfe eines zweckmäßigen Einbunds am Ruderbalken befestigt wurden. Wir zeigen hier wie ein fachlich korrekter Einbund des Ruderbalkens und der entsprechende Einbund des Langruders vorgenommen werden sollte. Das ist Seilmannschaft in Perfektion. Das Langruder wird in seiner optimalen Position gehalten, ist in alle Richtungen frei beweglich und das Material wird im Einsatz geschont. Viel Spaß beim Üben...

Ruderbalkeneinbund

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Langrudereinbund

Benötigt wird ein mindestens 4,50 m langes Seil. Bewährt hat sich eine Dicke von 12mm. Im ersten Arbeitsschritt werden 2 Achten horizontal um die senkrechten Bolzen geschlagen. Das Langruder wird mittig plaziert und mit dem gleichen Seil auch von oben mit 2 horizontalen Achten um die Bolzen eingebunden. Um das Ruder richtig zu fixierenen wird nun links und rechts neben dem Ruder das restliche Seilende vertikal fest um Ruderbalken und Abbund gewickelt. Das Ende mit einfachen Schlägen sichern.

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Wintereinlagerung von Drachenbooten

10 Regeln, die Beachtung finden sollten.

  1. Boot gründlich von Aussen und Innen säubern. (Nicht wachsen!
      Das wird im Frühjahr vor dem 1. Einsatz gemacht.)

  2. Öffnen aller Inspektionsöffnungen und Entwässerungsschrauben in
      den Tanks. Durch Kippen des Bootes, erst quer dann längs zur
      Bootsachse, evt. Wasseransammlungen über die Öffnungen
      ablaufen lasssen. 

 Ab Modell 2009 auch die beiden Ablassschrauben unter der mittleren Sitzbank öffnen und die Drenagekanäle entwässern. Alle Öffnungen bleiben über die Wintermonate offen. Siehe Artikel "Entwässerung der Schalen"

      Das schadet auch im Sommerlager nicht. Es darf nur nicht
      vor dem Einsatz des Bootes vergessen werden diese Öffnungen
      wieder zu verschließen! (Gefahr des Sinkens bei Kenterungen)

  3. Erstellen eines Arbeitsprotokolls. Was muss repariert werden?
     Was kann man selber? Wo benötige ich fachliche Unterstützung?

  4. Alle Holzteile wenigstens 1 x jährlich mit Dickschichtlasur von
      Brillux nachbehandeln. In der Regel reicht ein Auftrag der Lasur mit 
      einem weichen Lappen. Das kann auch mal zwischendurch 
      geschehen. Es ist kein Aufwand und über die Woche bis zum
      nächsten Einsatz ist die Lasur wieder trocken. Sollten die
      Beschädigungen größer sein, einmal leicht überschleifen und etwas
      satter mit Pinsel das Material auftragen. WICHTIG: Auf keinen Fall
      andere Lasuren oder gar Lacke verwenden!

  5. kleine GFK- Schadstellen mit Polyesterspachtel ausbessern.

  6. Trommelfelle mit Lederfett behandeln

  7. Die Lagerung des Bootes im Winterlager erfolgt über Kopf.
      Zwei Auflagerflächen ( Kanthölzer 100x 100 mm) im Bereich der 
      Sitzbänke, Abstand 4 m, genügen. Zwischen Kanthölzer und Deck
      keine Materialien legen, die Feuchtigkeit binden!

  8. Nicht mit Planen oder Folien abdecken ohne für ausreichende
      Belüftung zu sorgen! Auf keinen Fall dürfen die Boote in Folie 
      eingewickelt werden. Die zwischen Folie und Gelcoat ( äußere
      Beschichtung) entstehende Feuchtigkeit kann nicht verdunsten und
      wirkt über Wochen in einem ungesunden Mikroklima auf die
      Gelcoat ein. Bei farbigen Booten kann das zu Verfärbungen der
      Obefläche führen. Abhilfe schafft hier ein Heißluftgerät ( Fön) mit
      dem man die betreffenden Flächen vorsichtig mit warmer Luft
      trocknet. Im schlimmsten Fall entstehen viele kleine Bläschen.
      Das ist dann ein Problem, das mit eigenen Bordmitteln nicht mehr
      zu beheben ist.

  9. Nach der Winterpause das Boot, hauptsächlich von Aussen, mit
      einem Bootswachs einwachsen. Es ist von Vorteil diesen
      Arbeitsgang im laufenden Jahr einmal zu wiederholen.
      Drachenboote haben keinen Unterwasseranstrich und dürfen daher
      nicht ständig im Wasser gelagert werden. Das Wachs bildet einen
      Schutzfilm, hält Feuchtigkeit ab und das Boot läßt sich leichter
      reinigen. Nebenbei sieht ein blankes Boot besser aus....

10. Dies ist der wichtigste Punkt vor dem Anpaddeln....... 
     Die Inspektionsdeckel und Entwässerungsschrauben 
     wieder ordnungsgemäß montieren. Darauf achten, dass die 
     Dichtungsgummis intakt und vorhanden sind.

     Dann das Boot vorsichtig zu Wasser lassen und einfach mit einer
     ausgeruhten Crew losfahren. Denn dafür sind ja Drachenboote da.

Wasser zwischen Rumpfinnen-und Aussenschale.
Was ist zu tun?

Drachenboote aus dem Hause BuK sind optimierte Sportgeräte die unter strengsten  Qualitätskontrollen hergestellt werden.Eine ständige Weiterentwicklung der Drachenboote ist unser oberstes Anliegen. Hierzu werten wir alle Kundeninformationen aus und berücksichtigen die gewonnenen Erkenntnisse zur Produktverbesserung durch kurzfristige Umsetzung in der laufenden Serie.

Langzeitauswertungen der Produktreihe Modell 2005-2008 ergaben, dass nach einer gewissen Zeit  Wasser zwischen die Innen und Aussenschale gelangen kann. Die Verklebung dieser beiden Schalen erfolgt vollflächig als Zahnspachtelverklebung mit einer zusätzlichen umlaufenden dichtenden Randverklebung. Die Auswertungen ergaben, dass trotz sorgfältigster kontrollierter Arbeitsausführung, kleine Leckagen in der dichtenden Randverklebung entstehen können und somit geringe Mengen Kondenswasser  zwischen die Schalen gelangen kann. Diese Wasseransammlungen hört man dann als leises  "Plätschern" z. B. beim Umdrehen des Bootes.

Mit der Zeit sammelt sich dieses Wasser in den profilierten Stützen unter der Sitzbank. Um dieses Wasser zu entfernen hat sich eine kleine Bohrung ( d=5 mm) direkt unter der Sitzbank bewährt. Dreht man das Boot über Kopf, kann so dieser Bereich sicher entwässert werden.  Auf jeden Fall sollten diese Bohrungen nach der Entwässerung mit  einem Dichtungsmaterial und einer Schraube wieder geschlossen werden!

Ab der Modellreihe 2009 haben wir im Kielbereich der Drachenboote zwei in sich geschlossene Drenagekanäle zwischen der Innenschale und Aussenschale  integriert.Unter der mittleren Sitzbank befindet sich auf jeder Bootseite 1 Ablassschraube. 

 

Wir empfehlen diese Kanäle regelmäßig zu öffnen und evt. vorhandenes Wasser abzulassen.

Das Boot darf hierfür nicht umgedreht werden!  Die Öffnungen befinden sich am tiefsten Punkt, der Kanal läuft selbstständig leer. Der letzte Rest von verbleibenden Wasser kann mit einer Spritze abgezogen werden.  

Hinweis:  Die Kanäle haben keine Verbindung zu den beiden Tanks im Vorschiff -und Heckbereich.

Auf jeden Fall sollte diese Maßnahme vor der Wintereinlagerung erfolgen!  Wir empfehlen ebenso diese Kanäle im Winter offen zu lassen.

Nicht vergessen!

Auf jeden Fall vor Fahrtantritt in der neuen Saison die Schrauben wieder eindrehen !!!!